Orthopädisches Krankenhaus Gersthof

Das Orthopädische Krankenhaus Gersthof wurde in den Jahren 1924 bis 1926 von den Architekten Mautner und Rothmüller im späten Jugendstil errichtet. Ursprünglich diente es als Entbindungsanstalt für die Wiener Kaufmannschaft. Ab Juli 1975 wurde aus einer orthopädischen Außenstelle der Universitätsklinik eine eigene Abteilung. Schließlich wurde die Einrichtung nach der Eröffnung der 2. Orthopädischen Abteilung in "Orthopädisches Krankenhaus der Stadt Wien - Gersthof" umbenannt. Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen haben zum aktuellen Ausbaustand von 125 orthopädischen Betten geführt. In vier bestausgestatteten Operationssälen und einem großen Aufwachraum, für die postoperative Betreuung, werden jährlich etwa 3200 Operationen durchgeführt.
Das Orthopädische Krankenhaus Gersthof ist heute ein international renomiertes Spezialkrankenhaus für Orthopädie unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Peter Ritschl


Orthopädisches Spital Speising

Das Orthopädische Spital wurde 1915 durch einen der großen Orthopäden der damaligen Zeit, Prof. Dr. Hans Spitzy in der Gassergasse im 5. Wiener Gemeindebezirk gegründet. Kriegsbedingt übersiedelte das Spital von 1945 bis 1956 in die Wiener Hofburg und dann nach Wien-Speising in das Gebäude des Niederösterreichischen Landeskrankenhauses. Es beherbergt heute 280 Betten und beschäftigt rund 100 Fachärzte, darunter ca. 80 Fachärzte der Orthopädie und orthopädischen Chirurgie. 2008 wurden hier 7.850 Operationen durchgeführt; rund 15.000 Patienten stationär sowie 25.000 ambulant betreut.


Österreichische Gesellschaft für Orthopädie

Die österreichische Gesellschaft für Orthopädie sieht ihre Aufgabe in einer selbstbewussten und qualitätsvollen Weiterentwicklung des Faches. Neben dem Fort- und Weiterbildungsangebot soll vor allem durch die Strukturierung von Ausbildungsinhalten zur qualitativen Entwicklung des Faches beigetragen werden. Darüber hinaus ist die Qualitätssicherung der orthopädischen Tätigkeit ein fachliches Anliegen. In einem freien und offenen Meinungsaustausch sollen die Grundlagen für die Wahrnehmung standespolitischer Interessen geschaffen werden. Als konstruktiver Teil eines sinnvollen Netzwerkes fühlt sich die Österreichische Gesellschaft für Orthopädie einer über die Grenzen der Fachgesellschaft hinausgehenden Informations-, Aufklärungs- und Medienarbeit verpflichtet.


CEOPS (Center of Excellence for Orthopaedic Painmanagement Speising)

CEOPS ist ein zukunftsweisendes, wissenschaftlich orientiertes, orthopädisches Zentrum für Prävention, Diagnostik und Therapie von Schmerzen mit Sitz im Orthopädischen Spital Speising. Es fungiert als medizinische Drehscheibe für Menschen mit Erkrankungen des Bewegungs- u. Stützsystems und als Kompetenzzentrum für im Gesundheitsbereich tätige Personen.


Österreichische Gesellschaft für Akupunktur

Die Akupunktur kam im Jahre 1902 über den französischen Diplomaten Soulie de Morant aus der Region Fu-Kien nach Europa. Er war der Erste, der zusammen mit seinem ärztlichen Freund Dr. Ferreyrolles ein vollkommenes Bild der Akupunktur lieferte. Der Zufall brachte anfangs der 50er Jahre an der Chirurgischen Abteilung des Wiener St. Rochus-Spitals eine Reihe junge Ärzte zusammen, die durch ihre Erfahrung nicht ganz so schulgläubig waren, wie man es eigentlich von jungen Ärzten erwarten müßte. So ergab es auch der Zufall, daß der damalige Oberarzt Dr. Bischko eine italienische Übersetzung von Soulier de Morant über die Akupunktur fand und sich damit beschäftigte. Im Jahr 1952 wurde die deutsche Gesellschaft für Akupunktur gegründet und im Jahr 1954 die österreichische Gesellschaft für Akupunktur. Der erste Präsident der österreichischen Gesellschaft für Akupunktur war Bischko, er hatte diese verantwortungsvolle Position bis zum Jahre 1989 inne. Seither ist er Ehrenpräsident.


Österreichische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin

Die manuelle Medizin gilt als konservativ-orthopädische Methode, die bei schmerzhaften Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates in ihren diagnostischen Möglichkeiten unverzichtbar ist. Die Österreichische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin (ÖÄGMM) ist bestrebt, die im Studium und in der Ausbildung an Spitälern und Kliniken nicht ausreichend vermittelten Wissensinhalte in ihren Kursen zu lehren, damit dieses Wissen erfolgreich am Patienten angewandt werden kann.